Abteilung Leserbriefe

     
 

wildratte schrieb am 05.11.06 um 01:38:

Bin wieder da von badbass's Exotherm und hobby's Pimmmmmel-Truppe.

Exotherm hab ich zum ersten Mal gesehen, hatte mich vorher auch nicht groß mit den Liedern auf ihrer Homepage beschäftigt.

Hat mir musikalisch sehr gut gefallen, Metal, aber irgendwie kein Schubladenmetal, wie man das so häufig hat, wo man sofort raushört, welche die Lieblingsband von denen ist.

Der Drummer hat mit lockerem Spiel die Musik klasse am laufen gehalten, für einen Metaldrummer fast schon jazzig, keine Mega-Tomläufe oder sinnentleertes Double-Bass-Spiel sonder echt musikalisch. badbass hat dazu passend mit dem Plektrum einen netten 16tel Teppich gelegt. Die beiden Gitarristen haben ziemlich abwechslungsreich in die Technikkiste der Metalgitarristen gegriffen und dann aber häufig eben auch was überraschendes draus hervorgeholt. Und dann endlich mal wieder ein Sänger in einer Metalband, der nich nur rumschreit und rumgröhlt oder 80er-Jahre Eunuchenschreie ausstösst sondern eben singt. Auf jeden Fall empfehlenswert wenn man zwar Metal eigentlich gerne hört, aber von der Eingefahrenheit der mesiten Metalband angenervt ist. Auch vom Zusammenspiel her tight und ein Miteinander und kein Gegeneinander.

Pimmmmmel war dieses Mal als zweites dran und eröffneten ihr buntes Potpourri aus Interpretationen von Meilensteinen der Rockmusik, die sie selber sehr passend als Punk'n'Roll Revue bezeichnen, mit dem bekannten Schlager 'Alkohol'. Glaub ich jedenfalls, auf jeden Fall passte es zu meinem Bier.

Die Jungs waren gut drauf, und Michelle setze sofort alles daran, möglich jeden in der nicht ganz voll besetzten Kneipe mindestens einmal anzurempeln. Was ihm im Laufe des Abend auch gelang. In den Rempelpausen zog er es dann vor, sich mit seinem Mikro auf dem Boden zu wälzen und zu rollen und dabei ab und an eigenartige Laute von sich zu geben.

Diejenigen im Publikum, die Pimmmmmel vorher noch nie gesehen hatten, waren am Anfang etwas verbüfft, vielleicht sogar erschreckt ob dieser Einlagen, gewöhnten sich aber recht schnell daran, ja, ich wage sogar zu behaupten, dass es ihnen gefiel!

Marc am Bass schien wieder seine Medizin nicht genommen zu haben, jedenfalls prügelte er die ganze Zeit wie ein Wilder auf seinem Hr. Schwarz rum. Was dabei immer wieder erstaunt ist, das dabei was vernünftiges aus den Boxen kommt, aber das tut es. Showmässig unterstütze er Michelle soweit es mit einem 110 cm langen und nicht ganz billigen Stück Holz in den Händen eben geht.

Stefan, der Gitarrist und Jochen, der Drummer, hielten das ganze musikalisch gut zusammen.

Pimmmmmel ist Entertainment, diesen Aspekt vernachlässigen viele andere Bands einfach!

Die Lautstärke war sehr erträglich und der Mix und Sound der einzelnen Instrumente das, was man in einer kleinen Kneipe ohne FOH eben so hinbekommt.

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badbass schrieb am 05.11.06 um 11:38:

Jaaaaa!

Erstmal ein Dank an Pimmmmmel fürs Equipment und alles !!!

War ein gelungener Abend und ich hatte Spaß!

Dann war es cool, dass einige Forumskollegen sich haben blicken lassen:

Der Bassocksky (dem sogar mein Warwick-Sound irgendwie gefallen hat), endura und Wildratte!!!

Der Laden ist einfach geil und der Besitzer hat einiges zu erzählen! ROCK/Metal-Geschichte ist der Mann!

Zum Pimmmmmel-Gig, ich habe es mir in etwa so vorgestellt,... wie es dann auch gekommen ist!!! Marc und der Sänger LOL!!!

Wie im ZOO!!! Einfach genial!!!!

Nochmal ein DANKE und cheers!

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bassocksky schrieb am 05.11.06 um 12:14:

...Jau, war wieda lustich!

Allerdings:

Der badbass' Warwick klang richtig gut (anerkennendes Nicken auch von endura)

Dafür klang der LeFay von uns Marc auf seinem eigenen Amp diesmal kaggä!

Letztes mal über das Equipment von Wildratte gespielt war das aber besser....

Stell die SAD-Box mal schön zum Sperrmüll

[...]

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max33 schrieb am 05.11.06 um 15:35:

alte Männer,die sich schreiend mit nem Pimmel aufem Kopp,am Boden wälzen

wie hieß die Kneipe

Klapsmühle?

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Mereslion aus Rabenthal schreibt am 26.10.2006:

Ich stelle die Band Pimmmmmel aus Aachen vor. Diese Band covert Punkstücke wodurch sogar manche Besser werden als das Orginal. Auch wenn die Mitglieder nicht aussehen wie Punks, tragen sie die Einstellung in ihrem Herzen. Ihr Alter beweist es, der jüngste von ihnen ist 32 Jahre Alt. Trotz diesem Alters läuft der Sänger auf dem Konzert mit einem Strap on-Dildo auf seinem Kopf herum. Nicht wie andere Sänger steht er bei seinem Handwerk auf der Bühne! Bei Michele ist der Gesang eine Sache die beim Pogen mit den Fans passiert.

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  wildratte (Jochen aus Aachen) schrieb am 7.5.2006 zu unserem Auftritt im Klein Guerzenich in Eschweiler:

Ich hab, wie schon erwähnt, mit meiner kleinen aber feinen Jazz-Kapelle (Metal-orientiert) mal einen Abstecher ins Zentrum der Hochkultur, nämlich Eschweiler im Rheinland, gemacht, um dort die akustischen und optischen Reize einer lokalen Unterhaltungsgesellschaft zu geniessen.
Wir hams aber net gefunden, dafür aber

!!!!!!!!!! P I M M M M M E L !!!!!!!!!!

die gerade dabei waren, die Stammkneipe ihres Schlagzeugers fachgerecht zu zerlegen.
Meine Combo hat sich sofort solidarisch gezeigt und ordentlich mitgeholfen.

Rock'n Roll forever.

Nee, mal im Ernst jetzt:

Ziemlich kleine, aber nette und gemütliche Pinte am Eschweiler Markt. Den kannte ich vorher auch noch nicht, aber sehr nett, ich war überrascht. Hatte irgendwie bis dahin kein so prickelndes Bild von Eschweiler.
Pimmmmmel haben das Haus ordentlich gerockt und sich von den eingeschränkten Platzverhältnissen auch nicht aus ihrem Showkonzept bringen lassen. OK, auf dem Boden rumrollen geht natürlich auch fast überall.

Der Ablauf war, hmm, etwas chaotisch, aber das gehört zum Konzept. Die Stimmung war auch ganz ordentlich, wobei meine Jungs natürlich führend waren und ordentlich mitgegröhlt haben, Ehrensache.

Nach dem Konzert haben wir uns dann auf Bandebene ein bischen beschnuppert, und wir werden demnächst mal einen kleinen Doppelschlag in Angriff nehmen: Stay tuned.

Hobby hatte seinen VielBesserAlsFenderUndDerGanzeAndereVollkommenÜberbewerteteAmiVintageCustomKram-Yamaha dabei und hat ordentlich reingehauen. JaJa, üben bringt schon was, muss ich auch mal wieder was ernsthafter angehen. :Schäm:

wir haben dann noch bis 2:00 Uhr in der Kneipe rumgehangen und dann den Sittich gemacht.

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  wildratte (Jochen aus Aachen) schrieb am 4.9.2005 zu unserem Auftritt auf dem 1. Firehouse Open Air:

Mmhhh, tja, äähhh, OK:

Nettes kleines Gartenfest, Location war ein etwas größerer Privatgarten mitten
auf dem Land ohne direkte Nachbarn mit einer selbstgezimmerten kleinen Bühne,
einem selbstgezimmerten kleinen Bierstand und einigen weiteren Accessoires
(Kicker und so).
Die Bühne war so klein, das HM (Ace Of Bass), der Sänger und der etwas "größere" Gitarrist eigentlich nicht draufpassten und sich deshalb hauptsächlich vor / neben der Bühne aufhielten. Als Anlage diente die Gesangs-/Instrumentenanlage von "Wretched", wobei die Bassanlage wirklich das Schmuckstück war: Marshall Basstop aus den 80ern mit auch ungefähr 80 Watt und eine 15"er Box mit Piezohorn. Einen extra Verzerrer brauchte man eigentlich nicht und es gab auch keine störenden Bässe.
Die Stimmung war aber echt gut und die Bands die ich gesehen habe haben gut
gerockt.
Pimmmmmel war super, wie HM schon geschrieben hat gabs eine 3/4 Stunde
schnellen Schweine-Rock mit einer klasse Show vom Sänger und von HM, die beiden Gitarristen waren etwas zurückhaltender. Der sehr geile Opener "Are you ready" von Thin Lizzy wurde allerdings vom Ausfall der Stromversorgung jäh unterbrochen.
Nach ein paar Minuten gings dann, begleitet von einigen Pogo-Tänzen weiter.
Der Hit war dann wirklich, als der Sänger sich den lila Dildo vor die Stirn gepflanzt hat und wie eine Furie vor der Bühne und im Publikum rumgehottet ist.
Naja, so schnell wie es angefangen hat wars dann auch vorbei. Dass HM sich ne
Blase gespielt hat und Sehnenprobleme hat wundert mich jetzt nicht, der arme
Herr Schwarz wurde ganz schön malträtiert.

So, jetzt sich ich mich aufn Balkon.

Jochen

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  Elmar aus Bonn schrieb am 10.9.2004:

yo, frau caria!

so ganz unreflektiert wollen wir den letzten wochenausklang doch nicht
enden lassen. für den aussenstehenden ist eine etwas differenziertere
betrachtungsweise eurer kunstform vielleicht angebracht,
damit kann ich aber leider nicht dienen.
für mich sah das eher so aus:

OB präsentiert:
das originelle pimmmmmel-schwanzvergleichspiel
beliebig viele spieler beliebiger sexueller orientierung, von 12-109

gespielt wird in n einmann-teams
simultan gegen n-1 gegner in risiko-manier:
auftrag erkennen, gegner orten und vernichten.
wer nicht mehr gehört wird scheidet aus und muss je nach
körpergröße rsp. sichtbarer kimmenlänge ein bis drei flaschen
konditionssteigerer zügig, jedoch ohne hast leeren.
die verbleibenden mannschaften passieren pro strophe einmal GAS
und legen jeweils 12 dB zu.
wer blutet wechselt die führhand bzw. das stimmband,
ärztliche versorgung ist ein zeichen von schwäche und verpönt.
wird die etappe von mehreren teams gemeistert
beginnt der nächste durchlauf gegen den uhrzeigersinn.
zuvor ausgeschieden teams könne an dieser stelle durch setzen des
"schneller, schneller"-jokers wieder in das spielgeschehen eingreifen.
pro zehn minuten spielzeit stehen jedem team zusätzlich
zwanzig "lauter, lauter"-optionen zu -> im erlebensfall doppelter punktgewinn.
in der strophe gewonnene akustikräume sind sofort zu besetzen und nach möglichkeit bis in den refrain zu retten. dies führt zu punktgewinn (direkter punkt).
gerätedefekte im laufenden wettbewerb gehen zu lasten der verteidigenden mannschaft (indirekter punkt). verlust an personal ist bedauerlich aber nicht immer zu vermeiden.
rechtzeitiges zuführen von flüssigbeschleuniger kann hier oftmals zu multiplen persönlichkeiten und entsprechend aufgestockter personaldecke führen.
gewinnt ein team in folge drei punkte, so darf dieses von 240V auf drehstrom umsteigen.
die partie endet, wenn
a) ein team die welt erobert hat
b) keine getränke mehr vorhanden sind
c) die letzte bassanlage ausgefallen ist
d) die spielfläche enteignet wird
e) der gastschlagzeuger tot vom hocker kippt
f) marc das sagt.

ich hatte einen sehr gelungenen freitagabend, auch wenn ich mit dem
undankbaren vierten platz vorlieb nehmen musste.
liegt wohl am malzbier!
jedenfalls habt ihr einen rechtschaffen bekloppten trommler redlich verdient,
und wer das gegenteil behauptet verdient eine schelle, gar saftig und frisch!

pimmmmmel rulez,

Lieber Elmar,
die detaillierte Beschreibung der letzten Probe spricht für deine außergewöhnliche Beobachtungsgabe. Tatsächlich hast du die Spielregeln in kurzer Zeit begriffen. Einen selten eingesetzten aber besonders effektiven taktischen Zug hast jedoch du in deiner Kurzanleitung vergessen: Lass dein Instrument (am besten den schweren Bass) mit Wucht auf deinen dicken Zeh fallen. Auf diese Weise gewinnt der Ausführende wertvolle Sekunden, da alle anderen Teilnehmer den sich mit Blut füllenden Schuh bestaunen ("Ruckediduh, ruckediduh, Blut im Schuh. Der Schuh ist zu klein, die rechte Braut ist noch daheim").
Noch einmal Danke für dein exzellentes Getrommel. Wenn deine Stigmata wieder vernarbt sind, können wir vielleicht auf das eine oder andere Gastspiel deinerseits hoffen. Bis dahin Bleib fit im Schritt.
Michele

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